Steirische Harmonika

Steirische Harmonika
Steirische Harmonika

Die steirische Harmonika, auch Ziach genannt, ist für viele der Inbegriff eines traditionellen Volksmusikinstrumentes. Entgegen ihrem Namen stammt sie nicht aus der „Steiermark“, sondern ursprünglich aus Wien. Da die aus den Alpen stammende Volksmusik in Wien „steirisch“ genannt wurde, wurde diese Harmonika jedoch ebenso benannt.

Bei der steirischen Harmonika handelt es sich um ein diatonisches, wechseltöniges Knopfakkordeon. Im Unterschied zu anderen diatonischen Akkordeons verfügt die steirische Harmonika neben den wechseltönigen Tasten auch über gleichtönige Tasten. Des weiteren verfügt sie über Helikonbässe.

Testberichte




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Die hier aufgeführten Modelle der steirischen Harmonika werden genauer erklärt. Um zum Test des jeweiligen Modells zu gelangen, klicke einfach auf den Modellnamen:

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Grundsätzlicher Aufbau der Tastatur

Die Diskant-Tastatur besteht meist aus drei oder vier Reihen, in seltenen Fällen aus fünf oder gar sechs Reihen. Jede Reihe repräsentiert eine Tonart.

Beim Drücken des Balgs werden der Dreiklangston (Dur-Dreiklang der Tonika) und beim Ziehen der zugehörige Dominant-Sept-Akkord gespielt. Da der fünfte Ton der Tonleiter in der Tonika und in der Dominante vorhanden ist, ist er mit einem Knopf belegt, der diesen Ton sowohl beim Ziehen als auch beim Drücken spielt. Diesen Knopf nennt man daher Gleichton. Eine Ausnahme dazu stellt die äußere (erste) Reihe dar. Dadurch ist dieses Instrument leicht und flüssig spielbar im Vergleich zu anderen diatonischen Akkordeons.

Die steirische Harmonika mit drei Reihen reicht für traditionelle Volksmusik aus. Heutzutage wird dieses Instrument häufig mit vier Reihen bevorzugt gespielt, da dann die Spieltechnik für die meisten Griffe einheitlicher ist. Durch die vierte Reihe kommt ein hoher Ton pro Tonart und ein Halbton pro Oktave dazu.

Die Bass-Tastatur ist ebenfalls wechseltönig. Beim Drücken ertönt die Tonika und beim Ziehen die Dominante. Auf der Bassseite gibt es für jede Reihe im Diskant-Bereich einen Bassknopf und einen Akkordknopf in der äußeren Reihe. Auf der inneren Reihe erklingen beim Drücken meist Terzbässe (sog. Übergangsbässe) und auf Zug die vierte Stufe.




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